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Das Kokos-BuchKirchzarten bei Freiburg/AK. „Kokosöl soll gesund sein? Das besteht doch fast nur aus gesättigten Fettsäuren?“, fragte sich Autor Peter Königs. Die Argumente seines Freundes, der ihm Kokosöl empfahl, machten ihn jedoch nachdenklich, bemerkt er in seinem Vorwort zu seinem Buch „Das Kokos-Buch“. So sind in Ländern, wo sehr viel Kokosöl benutzt wird, Krankheiten, wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Übergewicht, so selten, die angeblich durch gesättigte Fettsäuren ausgelöst werden. Er ging der Sache auf den Grund. Viel Widersprüchliches liest man über das Thema Fett. Auch die Auswertung von 1700 Studien konnte nicht beweisen, dass gesättigte Fettsäuren ungesund seien. Die in Kokosöl seien sogar sehr gut für unsere Gesundheit. Und entgegen der gängigen Meinung stelle sich nun heraus, dass „die ungesättigten Fettsäuren in Wahrheit lange nicht so gesund sind, wie bisher angenommen wurde“, vor allem, „wenn man davon mehr als nötig zu sich nimmt. Und das machen viele“, so der Autor.
Wie kam es zu der Behauptung der krank machenden gesättigten Fettsäuren?
Peter Königs nennt Gründe und drei falsche Schlussfolgerungen, die zu ungesunden Ernährungsempfehlungen geführt hätten:
1. Die so genannte Fett-Hypothese, die der Ernährungsforscher Ancel Keys in den 1950er Jahren entwickelt hatte. Er behauptete, in Ländern, in denen viele gesättigte Fettsäuren konsumiert würden, gäbe es mehr Herz-Kreislauf-Krankheiten, und manipulierte die wissenschaftlichen Daten. Obwohl diese These wissenschaftlich nie belegt werden konnte, hätte sie sich bis heute hartnäckig in unseren Köpfen festgesetzt, Therapeuten und Ernährungsberater eingeschlossen.
2. Daher sah man den Verzehr von tierischen Fetten und fetthaltigem Fleisch als ungesund an und empfahl stattdessen, stärkereiche Kohlenhydrate zu essen, die unter anderem Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten förderten.
3. Nun galten Pflanzenöle als gesund, die einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthielten. Problem war allerdings: Die ungesättigten Fettsäuren wurden schnell ranzig und ließen sich nicht gut hoch erhitzen. Und als Brotaufstrich eigneten sie sich erst, als man diese wieder härtete, das heißt, man machte aus einem Teil der ungesättigten Fettsäuren der Pflanzenöle gesättigte Fettsäuren. Dabei entstanden „äußerst schädliche künstliche Stoffe, die so genannten Transfette“, die uns „mehr als 50 Jahre lang als äußerst gesund verkauft wurden.“ Inzwischen sei, so der Autor, „ein Großteil der Zunahme an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und anderen Krankheiten auf die Verwendung dieser künstlich erzeugten Transfette zurückzuführen.“


Peter Königs erklärt im neuen „Kokos-Buch“ genau den Aufbau von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, warum Transfette so gefährlich sind, welche Auswirkungen diese auf unsere Gesundheit haben und wie sie sich vermeiden lassen. Ebenso geht er auf den Tagesbedarf von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren ein, der viel geringer ist, als wir mit unserer heutigen Nahrung meist zu uns nehmen. Eine sehr gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren sei frischer Fisch, bei dem wir die entzündungsmildernde Wirkung der Omega-3-Fettsäuren besser nutzen können als in pflanzlichen Ölen.
Sehr hilfreich sind die Balkendiagramme mit der Fettzusammensetzung einiger wichtiger Fett- und Ölsorten.
Welche Alternativen bieten nun das Kokosöl sowie die Produkte aus der Kokosnuss?
Der besondere Aufbau aus mittelkettigen Fettsäuren beim Kokosöl stärkt das Immunsystem, liefert  schnell Energie, bekämpft verschiedene Viren, Bakterien und Pilze, hilft bei Verdauungsproblemen, beim Abnehmen, da seine mittelkettigen Fettsäuren den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen lassen, verhindert die Entstehung von Diabetes oder mindert dessen Folgen. Königs erwähnt ebenso, dass Kokosöl vorbeugend bei Krebs oder auch nach dessen Auftreten eingesetzt werden kann: Es unterstütze das Immunsystem, beuge einer Insulinresistenz vor und könne dem starken Gewichtsverlust von Krebspatienten entgegenwirken. Außerdem senkten die gesättigten Fettsäuren des Kokosöls das Krebsrisiko, da weniger freie Radikale im Körper entstünden. Daher eigne sich Kokosöl auch sehr gut für die Haut- und Haarpflege.
Rezepte, Herstellung und Qualitätsmerkmale von Kokosöl, ein Kapitel über Rotes Palmöl, das sehr viel Vitamin E enthält, ein Glossar der wichtigsten Fachausdrücke im Anhang sowie eine ausführliche Literaturliste mit wissenschaftlichen Studien runden den umfassenden Ratgeber ab.


Königs, Peter: Das Kokos-Buch. Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co. 158 Seiten, Softcover, VAK-Verlag, Kirchzarten bei Freiburg 2010. Preis: 12,95 € (D).
ISBN: 978-3-86731-075-8. Infos und Bestellung:
www.vakverlag.de 

 

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